Allgemeine Gesch├Ąftsbedingungen

┬ž 1 Vertragspartner, Geltungsbereich

(1) Die allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen der medienbude gelten ausschlie├člich. Sie gelten f├╝r alle Angebote, Lieferungen und Leistungen der medienbude. Soweit der Auftraggeber bei Vertragsschluss keine M├Âglichkeit zur Kenntnisnahme hatte, finden sie gleichwohl Anwendung, wenn der Auftraggeber die allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen aus fr├╝heren Gesch├Ąften kannte oder kennen musste.

(2) Entgegenstehende, von den allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen der medienbude abweichende Gesch├Ąftsbedingungen des Auftraggebers gelten nicht. F├╝hrt die medienbude in Kenntnis solcher Gesch├Ąftsbedingungen des Auftraggebers die ihm obliegende Lieferung oder Leistung aus, erkennt er damit auch solche Bedingungen des Auftraggebers nicht an, denen die vorliegenden allgemeinen Gesch├Ąftsbedingungen der medienbude nicht widersprechen.

(3) Diese AGB gelten nur gegen├╝ber Unternehmern im Sinne von ┬ž 14 BGB und nicht Verbrauchern im Sinne von ┬ž 13 BGB.

┬ž 2 Vertragsgegenstand

(1) Die Leistungen der medienbude ergeben sich im Einzelnen aus dem Angebot der medienbude. Dort nicht aufgef├╝hrte Leistungen werden nicht Vertragsbestandteil.

(2) Soweit mit dem jeweils zugeh├Ârigen Preisteil vereinbart,

(a) erstellt die medienbude f├╝r den Auftraggeber eine Website mit den spezifizierten Merkmalen gem├Ą├č der Leistungsbeschreibung, sowie eCommerce oder Shopsysteme (Abo-Shops, Shopsysteme, Schnittstellen zu ERP/Bezahldiensten)

(b) stellt die medienbude dem Auftraggeber Speicherplatz im Internet (webspace) f├╝r Websites, Shops und Systeme und deren Anbindung an das Internet (Hosting) zur Verf├╝gung;

(c) betreut die medienbude die Website des Auftraggebers technisch mit den vereinbarten Leistungsumf├Ąngen;

(d) stellt die medienbude dem Auftraggeber ein Softwaretool zur Verf├╝gung, mit dem der Auftraggeber Informationen ├╝ber die Nutzung seiner Website durch Besucher der Website einsehen kann – die Daten beinhalten unter anderem Seitenzugriffe, Zugriffsquellen, Absprungraten, verweisende Websites, verwendete Suchmaschinen und Sucheingaben;

e) ber├Ąt die medienbude den Auftraggeber in Fragen der Digital-Konzeption (Persona-Entwicklung, Interaktion, UX/UI Entwicklung, Wireframes, Sitemap, App-Konzept), der Prozess-Optimierung, des Marketings und/oder der IT-Infrastruktur und konzeptioniert und erbringt entsprechende Leistungen,
coacht Selbst├Ąndige und schult F├╝hrungskr├Ąfte und Teams und bietet entsprechende Seminare;

f) ber├Ąt die medienbude den Auftraggeber bez├╝glich der Optimierung f├╝r Suchmaschinen (SEO), konzeptioniert und erbringt on page und off page SEO Leistungen sowie sonstige SERP-Dienstleistungen (Search Engine Result Pages) wie Einpflegen von Tags, Tag Manager, und SEO- oder Alt-Texten, Dashboard Gestaltung und Auswertung,

g) ber├Ąt die medienbude den Auftraggeber bez├╝glich Digital Ads und Werbe-Bannern (Anforderungen, Spezifikationen, Formatentwicklung, Ad-Formate, Mediahandling), gestaltet und schaltet Adwords- oder Facebook-Kampagnen sowie weitere Werbeformate,

h) ber├Ąt die medienbude den Auftraggeber bei der Gestaltung und dem Handling seiner Social Media Auftritte, betreut Social Media Fanpages, entwickelt und schaltet Content f├╝r Social Media, betreut Social Media Accounts,

j) analysiert, konzeptioniert, optimiert und installiert mittels bereits aufgef├╝hrter Leistungen Touchpoints und Funnel f├╝r den Auftraggeber,

k) erstellt die medienbude Content f├╝r die Website und andere Ver├Âffentlichungskan├Ąle des Auftraggebers,

l) programmiert die medienbude individuelle Leistungen und Anpassungen, z.B. Newsletter (Spezifikationen, Template-Entwicklung, Templatedesign, Mailclients), Entwicklung von Webanwendungen, Implementation von CRM-, ERP- und WAWI-Systemen, von Modulen und Plugins sowie Entwicklung und Implementation von Schnittstellen zu anderen Systemen, Automation von Gesch├Ąftsprozessen,

m) erstellt die medienbude IT- und Netzwerk-Infrastruktur, z.B. Aufbau einer lokalen Server-Landschaft, Server im Rechenzentrum, VPN Netzwerk, Gestaltung, Umsetzung und Betrieb einer Unternehmens-Cloud f├╝r den Auftraggeber,

n) erstellt die medienbude Corporate Design Inhalte f├╝r den Auftraggeber (Logos, Gesch├Ąftsausstattung, Imagebrosch├╝ren, Produktbrosch├╝ren, Folder, Flyer und anderes) oder nimmt auch ein CD-Redesign vor.

(3) Der Auftraggeber kann w├Ąhrend eines Projekts ├änderungen oder Erweiterungen des vertraglich vereinbarten Leistungsumfangs anbieten. Nimmt die medienbude ein solches ├änderungsangebot nicht an, bleibt es bei den vereinbarten Leistungen. Nimmt die medienbude erg├Ąnzende Leistungen vor, ohne dass eine erg├Ąnzende Verg├╝tungsvereinbarung erfolgt, gilt ┬ž 4 Abs. 3.

(4) Soweit der Auftraggeber Auftr├Ąge an die medienbude m├╝ndlich erteilt, sind diese bindend. Die medienbude hat Anspruch darauf, dass der Auftraggeber m├╝ndlich erteilte Auftr├Ąge unverz├╝glich in Textform best├Ątigt. Ein Auftrag gilt insoweit als erteilt, wenn die medienbude vor einer Einigung ├╝ber alle Punkte eines Auftrages in Kenntnis des Auftraggebers mit einem Teil der Auftragsdurchf├╝hrung beginnt, ohne dass der Auftraggeber widerspricht. Ein Auftrag kann durch die medienbude auch durch Ausf├╝hrung der T├Ątigkeit angenommen werden, wenn ├╝ber alle Punkte eines Auftrages bereits Klarheit hergestellt ist.

(5) Die medienbude ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuf├╝hren oder diese durch sachkundige Dritte als Subunternehmer zu erbringen. Die medienbude ist berechtigt, die verwendete Internet-Infrastruktur und mit der Durchf├╝hrung beauftragte Dienstleister und Erf├╝llungsgehilfen jederzeit zu wechseln, sofern f├╝r den Auftraggeber dadurch keine Nachteile entstehen. Grunds├Ątzlich wird der Auftraggeber zwei Wochen vor einer Auswechslung informiert und aufgefordert, Bedenken gegen die geplante Auswechslung mitzuteilen.

(6) Die medienbude kann die Erbringung der Leistungen im Zuge des technischen Fortschritts auch durch neuere bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards erbringen, sofern dem Auftraggeber hieraus keine Nachteile entstehen.

┬ž 3 Angebot, Informationen, Leistung

(1)ÔÇéDie Darstellung von Angeboten der medienbude auf der Webseite ist nur eine Einladung an den Auftraggeber, ein Angebot abzugeben.

(2) Die medienbude wird dem Auftraggeber ein Angebot mit den im Einzelnen enthaltenen Leistungen und zugeh├Ârigen Preisen machen.

(3) Abweichend von ┬ž 312 g Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BGB hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf die Bereitstellung technischer Mittel zur Korrektur seiner Bestellung, gesonderte Informationen zu den technischen Schritten zum Vertragsschluss, Informationen ├╝ber die Speicherung des Vertrages, die zur Verf├╝gung stehenden Sprachen und Verhaltenskodizes sowie eine unverz├╝gliche Best├Ątigung seiner Bestellung.

(4) Die medienbude wird die vereinbarten Leistungen nach den Regeln der Technik erbringen. F├╝r Suchmaschinenoptimierung, Werbema├čnahmen und Social Media Betreuung kann ein bestimmter Erfolg nicht garantiert werden.

┬žÔÇë4 Preise, Zahlungsbedingungen, Aufrechnung, ┬şZur├╝ckbehaltung

(1)ÔÇéDie von dem Auftraggeber zu zahlende Verg├╝tung ergibt sich aus dem Angebot der medienbude. Dies kann eine Pauschalverg├╝tung oder eine aufwandabh├Ąngige Verg├╝tung (insbes. Stunden- oder Tagessatz) oder eine Laufzeitverg├╝tung sein. Eine Pauschale reicht immer nur soweit, wie die daf├╝r angebotenen Leistungen detailliert aus dem Angebot ersichtlich sind.

(2) Alle Preise gegen├╝ber Unternehmern sind Nettopreise zuz├╝glich der jeweils g├╝ltigen gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit diese anf├Ąllt und nicht ein anderes vereinbart ist.

(3)ÔÇéDie medienbude ist berechtigt, bei Auftragserteilung eine Anzahlung in angemessener H├Âhe zu verlangen. Die medienbude ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen f├╝r bereits an den Auftraggeber ausgelieferte Projektteile zu verlangen und insoweit Teilrechnungen nach Projektfortschritt auszustellen.

(4)ÔÇéDie vertragliche Verg├╝tung gilt nur, soweit vertragliche Leistungen auch vereinbart sind. Zusatzleistungen sind nach den vertraglichen S├Ątzen entsprechend des Angebots, ersatzweise nach Ma├čgabe der orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung zu verg├╝ten. Begleitende Leistungen wie Benutzereinf├╝hrungen, Dokumentationen, Schulungen, Support oder ├Ąhnliches sind nicht standardm├Ą├čig im Auftrag enthalten, sondern nur dann Vertragsinhalt, wenn dies ausdr├╝cklich vereinbart wurde.

(5)ÔÇéDie Zahlung des Auftraggebers ist sofort f├Ąllig. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass er, sofern nicht anders vereinbart, sp├Ątestens 14 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug ger├Ąt. Sofern der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug ist, ist er nach ┬ž 288 BGB verpflichtet, Verzugszinsen und den dort geregelten pauschalen Schadensersatz zu leisten.

(6)ÔÇéDer Auftraggeber kann nur aufrechnen, wenn seine Gegenanspr├╝che rechtskr├Ąftig festgestellt, unbestritten oder von der medienbude anerkannt sind oder das Aufrechnungsrecht auf Rechten des Auftraggebers wegen nicht vollst├Ąndiger oder mangelhafter Leistung aus demselben Vertragsverh├Ąltnis beruht.

(7)ÔÇéZur Aus├╝bung eines Zur├╝ckbehaltungsrechts ist die medienbude wegen s├Ąmtlicher Forderungen aus der Gesch├Ąftsverbindung zu dem Auftraggeber befugt.

(8) Der Auftraggeber wird hiermit darauf hingewiesen, dass bei Auftr├Ągen zu Leistungen k├╝nstlerischer und konzeptioneller Natur im Bereich Werbung und ├ľffentlichkeitsarbeit, eine K├╝nstlersozialabgabe an die K├╝nstlersozialkasse zu leisten ist. Diese Abgabe ist nicht Bestandteil der Verg├╝tung und vom Auftraggeber zus├Ątzlich zu tragen, soweit anfallend. F├╝r die Einhaltung der Anmelde- und Abgabepflicht ist der Auftraggeber zust├Ąndig und verantwortlich. Wird die Abgabe im Einzelfall von der medienbude verauslagt, ist der Auftraggeber verpflichtet, diese gegen Nachweis zus├Ątzlich zu zahlen.

┬ž 5 Websites, Web-Apps, Display Ads, Online-Shops, IT Leistungen, Programmierung

(1)ÔÇéDie medienbude erstellt digitale Anwendungen in Form von Websites, Web-Apps, Online-Banner oder -Shops sowie IT- und Programmier-Leistungen f├╝r den Auftraggeber kompatibel zu den jeweils aktuellen Versionen der drei wesentlichen Browser: Chrome, Firefox und Safari sowie aktuellen Betriebssystemen MS Windows, Apple MacOS und iOS, Google Android. Aufgrund der Vielfalt der unterschiedlichen Darstellungen in den verschiedenen Browsern und Systemen ist eine genaue ├ťbereinstimmung der Darstellung und Funktionst├╝chtigkeit nur mit unvertretbarem Aufwand zu gew├Ąhrleisten. Soweit sich daraus keine wesentliche Verschlechterung der Funktionsf├Ąhigkeit der Website ergibt, ergibt sich aus solchen Abweichungen kein Mangel. Sofern der Auftraggeber eine Optimierung w├╝nscht, kann diese kostenpflichtig dazu gebucht werden.

(2) Bei ├Ąlteren und zuk├╝nftigen Browser-Versionen sowie zuk├╝nftigen CMS-, Theme-, Plugin- oder sonstigen verwendeten Software-Versionen von Drittanbietern kann die einwandfreie Funktionsf├Ąhigkeit nicht garantiert werden. Ist eine Optimierung f├╝r diese Versionen gew├╝nscht, kann diese kostenpflichtig dazu gebucht werden.

(3) Sofern der Auftraggeber eine Funktionsf├Ąhigkeit mit bestimmten Programmen, Systemen, APIs, Schnittstellen oder spezifischer IT-Infrastruktur w├╝nscht, kann diese kostenpflichtig dazu gebucht werden. Vertragsgegenst├Ąndlich ist eine solche Kompatibilit├Ąt nur, wenn sie sich eindeutig aus dem Auftrag ergibt.

(4) Soweit f├╝r das Projekt Beistellungen durch Open-Source Software, dritte Programme oder sonstige Leistungen Dritter (andere Programmierer, Grafiker etc.) erforderlich sind, hat der Auftraggeber diese auf eigene Kosten mit allen erforderlichen Rechten (einschlie├člich eines eventuellen Bearbeitungsrechts) in einer f├╝r das Projekt geeigneten Quantit├Ąt und Qualit├Ąt beizustellen. Das gleiche gilt f├╝r die vom Kunden bereit zu stellende IT-Infrastruktur, die sich als nach dem Vertrag vorausgesetzt ergibt.

(5) Kosten f├╝r dritte Software-Produkte, die f├╝r die Realisierung des Projekts erforderlich sind, sind, sofern nicht anders vereinbart, nicht im Preis inbegriffen. Funktionalit├Ąten k├Ânnen nur im Rahmen der Voraussetzungen des dritten Software-Produkts gew├Ąhrt werden.

┬ž 6 Webwartung

(1) Die medienbude wartet die Website, den Online-Shop oder die sonstigen Systeme des Auftraggebers nach den Spezifikationen gem. dem Angebot.

(2) Die Wartungsleistungen treten mit der Freischaltung des Zuganges des Auftraggebers in Kraft.

(3) Mit Beendigung der Wartungsleistungen verliert der Auftraggeber Updates und Support f├╝r die von der medienbude nur auf Zeit zur Verf├╝gung gestellten Plugins und / oder Dienste. Der Auftraggeber muss ÔÇô sofern gew├╝nscht ÔÇô diese Leistungen dann kostenpflichtig direkt bei dem jeweiligen Anbieter buchen.

┬ž 7 Suchmaschinenoptimierung

(1) Ist Suchmaschinenoptimierung vereinbart, wird die medienbude versuchen, die Internetangebote des Auftraggebers in Suchmaschinen besser auffinden zu lassen. Soweit nicht ein anderes vereinbart ist, bezieht sich dies nur auf die Google Suche.

(2) SEO ist ein Prozess, der von den Algorithmen der Suchmaschinen abh├Ąngig ist, die als Gesch├Ąftsgeheimnis der Suchmaschine nicht allgemein bekannt sind und jederzeit einer ├änderung unterliegen k├Ânnen. SEO ist daher ein Prozess, der bis zur Erzielung von Resultaten bis zu 1 Jahr nach Realisierung von Optimierungen dauern kann und der laufend zu beobachten und anzupassen ist.

(3) Die medienbude ber├Ąt den Auftraggeber bei der Onpage-Optimierung hinsichtlich der Seitenstruktur, den Inhalten der Website, URLs, ├ťberschriften, Meta-Daten und weiteren Inhalten.

(4) Die medienbude ber├Ąt den Auftraggeber bei der Offpage Optimierung zu Anzahl und Qualit├Ąt von Backlinks und technischen Voraussetzungen.

(5) Soweit nach Beratung beauftragt, wird die medienbude die vereinbarten Optimierungen f├╝r die vereinbarte Verg├╝tung selbst vornehmen, die Umsetzung ist ansonsten jeweils Sache des Auftraggebers.

(6) Anfangsverschlechterungen sind m├Âglich, ebenfalls Verschlechterungen, wenn die Algorithmen der Suchmaschinen ge├Ąndert werden. Die medienbude wird hier kurzfristige Beratung zu Abhilfema├čnahmen bereitstellen.

(7) Soweit gegen Verg├╝tung vereinbart, wird die medienbude dem Auftraggeber einen monatlichen Report liefern, aus dem sich die aktuelle Situation der Internetangebote des Auftraggebers in Bezug auf das Ranking in Suchmaschinen ergibt.

┬ž 8 Web-, Print- und Corporate Design

(1)ÔÇéSoweit beauftragt, erstellt die medienbude Entw├╝rfe und Gestaltungen f├╝r Websites, Druckunterlagen oder Markenbilder f├╝r den Auftraggeber in den Abformaten und in dem vereinbartem Umfang gem├Ą├č Angebot. Zus├Ątzliche Formate und Ausgaben erfordern einen weitergehenden (kostenpflichtigen) Auftrag an die medienbude. Erbringt die medienbude solche Leistungen auf Anforderung des Auftraggebers, hat er daf├╝r Anspruch auf eine zus├Ątzliche Verg├╝tung nach Ma├čgabe der vertraglichen Vereinbarung, ersatzweise der orts├╝blichen und angemessenen Verg├╝tung.

(2) Erg├Ąnzende Beratung, Patentierung, Produktionsbegleitung und Implementierung sind nur Vertragsgegenstand, wenn sie im Angebot aufgef├╝hrt ist.

(3) Aufgrund der unterschiedliche Farbstandards f├╝r die Darstellung im Web (RGB) und f├╝r den Druck (CYMK), ist eine vollst├Ąndige ├ťbereinstimmung von Web- zu Druckdesign ger├Ąteabh├Ąngig und dadurch nur bedingt herzustellen.

┬ž 9 Gestaltungen, Content- und Texterstellung

(1) Im Rahmen der vertraglichen Leistungsbeschreibung gilt k├╝nstlerische Gestaltungsfreiheit f├╝r die Gestaltung von Inhalten und Texten. Nicht ge├Ąu├čerte Vorgaben von Seiten des Auftraggebers f├╝hren nicht zu einem Mangel der Inhalte.

(2) Die vereinbarte Verg├╝tung f├╝r die Gestaltung der Inhalte und der Texte betrifft immer nur die konkret bestellten Inhalte mit den zugeh├Ârigen Spezifikationen des Auftraggebers. Werden die Spezifikationen oder die Leistungsbeschreibung ge├Ąndert, ist der Auftraggeber verpflichtet, den zus├Ątzlichen Aufwand nach Ma├čgabe der vertraglichen Verg├╝tung, ersatzweise der orts├╝blichen und angemessenen Verg├╝tung, f├╝r Texte insbesondere der FFW-Honorarempfehlung (mangels anderer Anhaltspunkte auch der dort empfohlenen Stundens├Ątze) f├╝r Texter zu zahlen. Dies gilt auch f├╝r alle anderen Sonderleistungen wie die Umarbeitung oder ├änderung von Entw├╝rfen, Texten und Slogans.

(3) Die medienbude nimmt kein Lektorat f├╝r die Texte vor, soweit ein Lektorat nicht explizit vereinbart ist. Unterl├Ąsst der Auftraggeber ein Lektorat, gehen die Folgen zu seinen Lasten.

(4) Die medienbude kann keine Beratung zu den rechtlichen Implikationen der Texte erteilen. Unterl├Ąsst der Auftraggeber eine rechtliche Pr├╝fung, gehen die Folgen zu seinen Lasten.

┬ž 10 Laufzeiten / K├╝ndigungen der Nicht-Projektleistungen

(1) S├Ąmtliche Projektleistungen aus diesem Vertrag laufen grunds├Ątzlich bis zur Abnahme, sofern sie nicht nach diesem Vertrag oder dem anwendbaren Recht vorzeitig enden.

(2) Beratungs-, Coaching-, Betreuungs-, Wartungs- oder sonstige laufzeitabh├Ąngige Leistungen k├Ânnen mit einem bestimmten Umfang (z.B. Menge der Posts, Sitzungen, Termine) und/oder laufzeitabh├Ąngig beauftragt sein. Die Vereinbarung eines bestimmten Kontingents oder einer bestimmten Laufzeit sind bindend.

(3) Soweit eine andere Laufzeit oder K├╝ndigungsregelung nicht vereinbart ist, ist eine K├╝ndigung jeweils mit einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende m├Âglich, soweit dadurch nicht ein bestimmtes Kontingent unterschritten wird.

(4) Das Recht zur fristlosen K├╝ndigung aus wichtigem Grund bleibt unber├╝hrt. Die medienbude ist insbesondere zur fristlosen K├╝ndigung berechtigt,
– wenn der Auftraggeber mit einer f├Ąlligen Zahlung l├Ąnger als 1 Monat in Verzug ger├Ąt
– der Auftraggeber auch nach einer Abmahnung schuldhaft gegen eine vertragliche Pflicht verst├Â├čt.

(5) Einer vorherigen Abmahnung bedarf es nicht, wenn die Pflichtverletzung des Auftraggebers so gravierend ist, dass die Fortsetzung des Vertrages f├╝r die medienbude unzumutbar w├Ąre. Das ist insbesondere der Fall, wenn die medienbude wegen der Pflichtverletzung selbst gegen├╝ber Dritten haftbar w├Ąre.

(6) K├╝ndigt der Auftraggeber den Vertragsteil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, ist der Auftraggeber verpflichtet, die vereinbarte Verg├╝tung abz├╝glich dessen zu zahlen, was die medienbude an Aufwendungen erspart und durch anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft erwirbt oder b├Âswillig zu erwerben unterl├Ąsst. Alternativ steht der medienbude ein Anspruch von 5 % des Teils der Verg├╝tung zu, der auf die noch nicht erbrachte Leistung entf├Ąllt. Das gleiche gilt, wenn der Auftraggeber die fristlose K├╝ndigung durch die medienbude zu vertreten hat, doch ist in diesem Fall der der Auftraggeber zus├Ątzlich verpflichtet, einen etwaigen dar├╝ber hinaus gehenden Schaden der medienbude zu ersetzen. Hat die medienbude eine fristlose K├╝ndigung durch den Auftraggeber zu vertreten, hat die medienbude dem Auftraggeber nicht verbrauchte Vorauszahlungen zu erstatten und einen etwaigen dar├╝ber hinaus gehenden Schaden zu ersetzen.

┬ž 11 Leistungserbringung, Erschwernisse

(1) Kosten f├╝r dritte Software- oder sonstige Produkte, die f├╝r die Realisierung des Projekts erforderlich sind (z.B. Lizenzen oder Abonnements f├╝r Themes, Plugins, Werbebudgets, Werbematerialien etc.), sind, sofern nicht anders vereinbart, nicht im Preis inbegriffen.

(2) Funktionalit├Ąten, responsives Web- oder Mediendesign und Browser-Kompatibilit├Ąt k├Ânnen nur im Rahmen der Voraussetzungen des dritten Software-Produkts gew├Ąhrt werden. Das gleiche gilt in Bezug auf Beschr├Ąnkungen von jeglichen sonstigen erforderlichen Dritt-Produkten oder Plattformen, etwa Funktionalit├Ąten von Werbe oder Social Media Plattformen sowie Suchmaschinen.

(3) Umsetzungen und Anbindungen von und an Drittsysteme erfolgen immer nur nach dem aktuellen Stand des Drittsystems. Unvorhergesehene ├änderungen des Drittsystems w├Ąhrend der Erstellung sind Erschwerungen, die als Zusatzleistungen nach den vertraglichen S├Ątzen entsprechend des Angebots, ersatzweise nach Ma├čgabe der orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung zu verg├╝ten sind.

(4) Der Auftraggeber ist f├╝r den Zugang zu den erforderlichen Hosting-, Social Media oder sonstigen Dritt-Plattformen selbst verantwortlich. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der medienbude die erforderlichen Berechtigungen, Vollmachten und Zug├Ąnge einzurichten. Die medienbude kann viele ihrer Leistungen nur im Rahmen bestehender Accounts des Kunden bei den Dritt-Plattformen oder sonstigen Anbietern erbringen.

(5) Bei unvorhergesehenen Schwierigkeiten, die von Dritten verschuldet sind (Provider, externer Software-Anbieter, Werbeplattform etc.) und die zu Mehrarbeit f├╝hren, ist der Auftraggeber verpflichtet, den Mehraufwand nach Stunden anhand der vertraglich vereinbarten oder orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung zu zahlen.

(6)ÔÇéDie Einbindung und Bearbeitung von Bildern (z. B. Zuschnitt, Retuschen, Optimierung oder Umwandlung in andere Formate) oder anderen Medien (PDFs, Musik, Video, Grafiken etc.) ist, sofern nicht gesondert vereinbart, nicht im Preis inbegriffen. Der Auftraggeber ist daf├╝r verantwortlich, dass die Medien in der richtigen Gr├Â├če und Aufl├Âsung, im richtigen Datei- und Farbformat zur Verf├╝gung gestellt werden. Ansonsten ist der Auftraggeber verpflichtet, den Mehraufwand der Bearbeitung nach Stunden anhand der vertraglich vereinbarten oder orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung zu zahlen.

(7)ÔÇéWenn nicht anders im Angebot vereinbart, ist pro Position aus dem Angebot eine Korrekturschleife mit je einer ├änderung inbegriffen. R├╝ckg├Ąngigmachung gew├╝nschter ├änderungen, Folge├Ąnderungen und Funktions- oder Struktur├Ąnderungen sind zus├Ątzlich vom Auftraggeber nach Stunden anhand der vertraglich vereinbarten oder orts├╝blichen Verg├╝tung zu zahlen, ebenso nachtr├Ąglich angebrachte ├änderungen nach Beginn einer neuen Projektphase.

┬žÔÇë12ÔÇéLeistungszeit

(1)ÔÇéDer Beginn einer eventuell angegebenen Leistungszeit setzt die Abkl├Ąrung aller technischen, rechtlichen und gestalterischen Fragen und die rechtzeitige und ordnungsgem├Ą├če Erf├╝llung der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus. Die Einrede des nicht erf├╝llten Vertrages f├╝r die medienbude bleibt vorbehalten.

(2)ÔÇéH├Âhere Gewalt oder bei der medienbude oder ihren Subunternehmern eintretende Betriebsst├Ârungen, z.ÔÇëB. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Pandemie, Seuche, Naturkatastrophe, die ihn ohne eigenes Verschulden vor├╝bergehend daran hindert, die Leistung zu einem eventuell vereinbarten Termin oder innerhalb einer eventuell vereinbarten Frist zu liefern, ver├Ąndern die Leistungszeiten um die Dauer der durch die Umst├Ąnde bedingten Leistungsst├Ârung. F├╝hrt eine entsprechende St├Ârung zu einem Leistungsaufschub von mehr als 2 Monaten oder f├Ąllt schon vorher das Interesse des Auftraggebers an der Vertragserf├╝llung objektiv weg, ist der Auftraggeber berechtigt, vom Vertrag zur├╝ckzutreten.

(3) Tritt der Auftraggeber von einem Coaching oder Seminar zur├╝ck oder nimmt aus von ihm zu vertretenden Gr├╝nden nicht teil, hat der Auftraggeber die f├╝r das Coaching oder Seminar vereinbarte Verg├╝tung zu entrichten. Die medienbude muss sich jedoch anrechnen lassen, was er an Aufwendungen durch die Nichtteilnahme des Auftraggebers erspart und durch eine anderweitige Verwendung seiner Dienste erworben oder b├Âswillig nicht erworben hat.

┬žÔÇë13ÔÇéMitwirkungspflichten des Auftraggebers, Haftung

(1)ÔÇéDer Auftraggeber ist verpflichtet, der medienbude s├Ąmtliche erforderlichen Informationen und Daten (z. B. Projektbeschreibung oder Konzept, zu verwendende Medien, Inhalte, Texte etc.) rechtzeitig zur Verf├╝gung zu stellen. Dies umfasst insbesondere alle Informationen zu rechtlichen Vorgaben f├╝r die Website, die Inhalte oder die Social Media Accounts sowie die von der medienbude zu erstellenden Designs (z.B. Logos) sowie alle juristischen Texte (z.B. Impressum und Datenschutzerkl├Ąrung) und die ├ťberpr├╝fung auf eventuell Inhalten entgegenstehende Urheber- oder Markenrechte. Die rechtlichen Anforderungen an Websites, Inhalten, Werbung und Designs k├Ânnen nur von einem Rechtsanwalt beurteilt und vorgegeben werden. ├ťberpr├╝fen, einhalten und einpflegen rechtlicher Anforderungen ist nicht Gegenstand des Auftrages, sofern dies nicht ausdr├╝cklich gegen zus├Ątzliche Verg├╝tung vereinbart ist.

(2)ÔÇéDer Auftraggeber ist verpflichtet, erforderliche Materialien in einem g├Ąngigen, unmittelbar verwertbaren digitalen Format zu ├╝bergeben. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Inhalte auf der Website, in Werbungen oder in Druckwerken, die von Dritten stammen (insbesondere Fotos, Texte, Pl├Ąne, Grafiken, Karten, Tonaufnahmen, Videos, Animationen und Zeichnungen) urheberrechtlich gesch├╝tzt sein k├Ânnen. Der Auftraggeber stellt sicher, dass die erforderlichen Nutzungsrechte einger├Ąumt werden, insbesondere auch Vervielf├Ąltigungs-, Verbreitungs- und Bearbeitungsrechte im f├╝r die Realisierung des Projekts und die Arbeit der medienbude erforderlichen Umfang. Eine Recherche der medienbude wegen entgegenstehender Marken-, Urheber- oder sonstiger gewerblicher Schutzrechte ist nicht Gegenstand des Vertrages.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, der medienbudesalle f├╝r die Durchf├╝hrung des Auftrages erforderlichen Zug├Ąnge zu seinen Accounts auf Websites, Plattformen oder an sonstigen Stellen zur Verf├╝gung zu stellen und die ├ťbermittlung sicher und verschl├╝sselt durchzuf├╝hren. Nach Beendigung des Auftrages ist der Auftraggeber verpflichtet, unverz├╝glich das Passwort zu ├Ąndern, damit ein sp├Ąterer Missbrauch ausgeschlossen ist. Das gilt nicht, soweit eine weitere Betreuung durch die medienbude vereinbart ist.

(4)ÔÇéDer Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm zur Verf├╝gung gestellte Server- und Software-Umgebung den erforderlichen technischen Mindestanforderungen f├╝r das Projekt mit den zu verwendenden Softwareumgebungen entspricht.

(5)ÔÇéSofern der Auftraggeber der medienbude k├Ârperliche oder nicht k├Ârperliche Gegenst├Ąnde, insbesondere Bild-, Text- oder Tondateien, zur Verf├╝gung stellt, welche die Rechte Dritter verletzen, ist der Auftraggeber verpflichtet, der medienbude auf erstes Anfordern von jeglicher Inanspruchnahme Dritter frei zu halten. Dies umfasst insbesondere auch die Kosten der Rechtsverfolgung.

(6)ÔÇéDer Auftraggeber ist verpflichtet, im Rahmen der Eigensicherung erforderliche Datensicherungen selbst├Ąndig durchzuf├╝hren, insbesondere auch vor Auftragsbeginn. Eine Haftung der medienbude f├╝r verlorene Daten besteht insoweit nicht, als sie bei ordnungsgem├Ą├čer Datensicherung durch den Auftraggeber noch verf├╝gbar w├Ąren.

(7)ÔÇéDer Auftraggeber ist verpflichtet, bez├╝glich Verg├╝tung, Details der Leistungsbeschreibung und der internen Kommunikation gegen├╝ber Dritten Stillschweigen zu bewahren.

┬žÔÇë14ÔÇéVerzug des Auftraggebers, Annahmeverzug, R├╝cktritt

(1) Erbringt der Auftraggeber eine seiner Mitwirkungspflichten nicht vereinbarungsgem├Ą├č, so gelten die daraus entstehenden Folgen, wie zus├Ątzliche Leistungen und Verz├Âgerungen, zu Lasten des Auftraggebers. Die medienbude kann den erbrachten Mehraufwand dem Auftraggeber in Rechnung stellen.

(2)ÔÇéSollten Informationen, Zug├Ąnge, Unterlagen oder Vorlagen wie beispielsweise Texte oder Fotos nicht rechtzeitig und vollst├Ąndig vorhanden sein, ist die medienbude berechtigt, mit der Leistung nicht zu beginnen oder behelfsm├Ą├čig mit Platzhaltern zu arbeiten. Das nachtr├Ągliche Einpflegen des versp├Ątet ├╝bermittelten Materials z├Ąhlt als ├änderung des Auftrages und ist zus├Ątzlich nach Ma├čgabe der vertraglich vereinbarten, ersatzweise der orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung, zu verg├╝ten.

(3) Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass die medienbude projektbezogen arbeitet und nicht mehr als eine bestimmte Anzahl von Projekten gleichzeitig wahrnimmt. Kommt der Auftraggeber mit seinen Beibringungs-, Mitwirkungs- oder Annahmepflichten in (Annahme-)Verzug, ist die medienbude berechtigt, die Leistungszeit zu verschieben. Dies gilt insbesondere, wenn dadurch ein Konflikt mit anderen, bereits terminierten Projekten der medienbude eintritt.

(4) Sollte eine durch den Auftraggeber verursachte Verz├Âgerung bei der Realisierung des Auftrages von mehr als drei Wochen entstehen, ist der Auftraggeber verpflichtet, die bis dahin erbrachten Leistungen der medienbude zu zahlen und die bei Wiederaufnahme des Projektes erforderliche zus├Ątzliche Zeit zur Einarbeitung auf Seiten der medienbude nach Ma├čgabe der vertraglich vereinbarten, ersatzweise der orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung, zus├Ątzlich zu verg├╝ten.

(5) Kommt der Auftraggeber auch nach fruchtlosem Ablauf einer Nachfrist seinen Mitwirkungspflichten nicht nach, kann die medienbude von dem Vertrag zur├╝cktreten und Schadensersatz statt der Leistung fordern. Diese umfasst insbesondere die bereits verdiente Verg├╝tung und den entgangenen Gewinn (oder den nicht verdienten Gemeinkostenbeitrag) abz├╝glich ersparter Aufwendungen der medienbude.

(6)ÔÇéK├╝ndigt der Auftraggeber den Vertrag, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, ist der Auftraggeber verpflichtet, die vereinbarte Verg├╝tung abz├╝glich dessen zu zahlen, was die medienbude an Aufwendungen erspart und durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder b├Âswillig zu erwerben unterl├Ąsst. Aufgrund der projektbezogenen Terminierung durch die medienbude kann ein anderweitiger Erwerb m├Âglicherweise nicht kurzfristig realisiert werden. Alternativ steht der medienbude ein Anspruch von 5 % des Teils der Verg├╝tung zu, der auf die noch nicht erbrachte Leistung entf├Ąllt.

┬ž 15 Projekt, Abnahme

(1) Das Webprojekt wird nach Weisung des Auftraggebers in Projektphasen hergestellt. Nach jeder Projektphase (z.B. Mockups) wird der Auftraggeber zur Abnahme aufgefordert werden, nach Abnahme durch den Auftraggeber beginnt die n├Ąchste Projektphase.

(2) Die medienbude wird jedes Gewerk dem Auftraggeber liefern oder vorf├╝hren und ihn nach jeder damit abgeschlossenen Projektphase mit einer Frist von einer Woche auffordern (bei eiligen Auftr├Ągen k├Ânnen k├╝rzere Fristen gew├Ąhlt werden), das Teilwerk oder das Gesamtwerk abzunehmen. ├äu├čert der Auftraggeber keine ├änderungsw├╝nsche oder Vorbehalte innerhalb dieser Frist, gilt das Teilwerk (Gesamtwerk) als abgenommen, sofern es abnahmef├Ąhig war, also keine wesentlichen M├Ąngel an der Teil- oder Gesamtleistung vorlagen.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, innerhalb der Frist von einer Woche nach Zugang der Abnahmeaufforderung die Abnahme vorzunehmen, soweit das Werk abnahmereif ist oder Vorbehalte mitzuteilen. Kommt der Auftraggeber mit dieser Verpflichtung in Verzug, gelten die Regelungen dieses Vertrages zu den Mitwirkungspflichten und dem Annahmeverzug des Auftraggebers entsprechend.

(4) Mit der Abnahme gehen Gefahr und Risiko der Website und sonstigen Leistungen zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet, f├╝r die Website und seine Social Media Auftritte Impressum und Datenschutzerkl├Ąrung sowie alle anderen rechtlichen Anforderungen zu beachten und immer aktuell zu halten.

(5) Soweit nicht anders vereinbart, ist der Auftraggeber gehalten, die Website in Bezug auf die technischen Anforderungen immer aktuell halten. Dazu geh├Ârt insbesondere das regelm├Ą├čige Update der eingesetzten Software (CMS, Plugins und/oder Themes).

┬žÔÇë16ÔÇéNutzungsrechte

(1)ÔÇéNach Abnahme und vollst├Ąndiger Zahlung erwirbt der Auftraggeber
an der Leistung der medienbude das einfache, nicht ausschlie├čliche Nutzungsrecht. F├╝r Teilwerke, die vor der Abnahme erstellt wurden, bleiben s├Ąmtliche Rechte bei der medienbude, er ist nicht verpflichtet, offene Dateien oder Layouts, die auf dem Computer erstellt wurden, an den Auftraggeber herauszugeben.

(2)ÔÇéSoweit Werke verwendet werden, welche unter einer CC-Lizenz oder einer Open-Source-Lizenz verwendet werden, gelten diese Lizenzbestimmungen.

(3)ÔÇéDer Auftraggeber erwirbt mit der Lizenz das Recht, die Website oder die sonstigen gelieferten Inhalte zu bearbeiten, umzugestalten oder zu l├Âschen. Im Falle jeder ├änderung kann die medienbude verlangen, nicht mehr als Urheber der Website benannt zu werden.

(4) S├Ąmtliche Unterlagen der medienbude sind urheberrechtlich gesch├╝tzt. Dies betrifft sowohl Inhalte der medienbude auf seiner Website, Vortr├Ąge, Pr├Ąsentationen, Skripten und sonstige Anschauungsunterlagen. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielf├Ąltigen, zu verbreiten oder ├Âffentlich wiederzugeben.

(5) Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, ohne ausdr├╝ckliche Erlaubnis der medienbude Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von Meetings, Schulungen oder Seminaren zu machen. Der Auftraggeber willigt ein, dass die medienbude Bild-, Film- und/oder Tonaufnahmen von Schulungen und Seminaren unter Wiedergabe des Auftraggebers herstellt und f├╝r Werbezwecke verwendet. Der Auftraggeber ist berechtigt, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen oder einzuschr├Ąnken.

(6) Die medienbude hat das Recht, als Urheber genannt zu werden. Er wird die Website in ├╝blicher Form mit einer Urheberbenennung inklusive einer Verlinkung zu seiner Website versehen; dem Auftraggeber ist nicht gestattet, diesen Hinweis ohne Einwilligung der medienbude zu entfernen, sofern er daran nicht ein ├╝berwiegendes Interesse hat.

(7)ÔÇéDer Auftraggeber ist damit einverstanden, dass die medienbude die Leistung f├╝r den Auftraggeber als Referenz auf seiner Website und in sonstigen Ver├Âffentlichungen on- und offline benennt. Die medienbude darf daf├╝r Ausz├╝ge aus seinem Werk f├╝r den Auftraggeber abbilden oder ablaufen lassen, die URL verlinken und Name, Marke und Logo des Auftraggebers daf├╝r nutzen. Der Auftraggeber kann dieses Einverst├Ąndnis mit Wirkung f├╝r die Zukunft aus wichtigem Grund widerrufen.

┬žÔÇë17ÔÇéM├Ąngelrechte, Verj├Ąhrung

(1)ÔÇéSoweit Werbeschaltung, Marketing, Suchmaschinen-Optimierung, oder andere Beratungen Inhalt des Vertrages sind, kann ein bestimmter (wirtschaftlicher) Erfolg nicht garantiert werden. Es handelt sich insoweit um Dienstvertr├Ąge, f├╝r die eine Mangelgew├Ąhrleistung nicht besteht.

(2)ÔÇéIm Rahmen des Auftrages besteht Gestaltungsfreiheit. M├Ąngelanspr├╝che bei k├╝nstlerischen Gestaltungen bestehen nur, soweit diese Gestaltungen wesentlich von den vertraglichen Vorschl├Ągen abweichen und diese Abweichungen nicht auf technische Ursachen, mangelnde Rechtseinr├Ąumungen oder mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers zur├╝ck zu f├╝hren sind. Werden ├änderungen jenseits dessen gew├╝nscht, sind diese zus├Ątzlich nach Ma├čgabe der vertraglich vereinbarten, ersatzweise der orts├╝blichen, angemessenen Verg├╝tung, zu verg├╝ten.

(3)ÔÇéWerden durch den Auftraggeber Ver├Ąnderungen an der Leistung vorgenommen, so entf├Ąllt die Gew├Ąhrleistung, wenn der Auftraggeber eine entsprechende substantiierte Behauptung der medienbude, dass erst eine solche Ver├Ąnderung den Mangel herbeigef├╝hrt hat, nicht widerlegt.

(4)ÔÇéWerbeangaben Dritter, insbesondere von Herstellern von der medienbude f├╝r die Leistungserbringung verwendeter Software, sind f├╝r die medienbude nicht verbindlich.

(5)ÔÇéSoweit der Auftraggeber Unternehmen ist, verj├Ąhren die Rechte des Auftraggebers wegen M├Ąngeln der Leistung in einem Jahr ab der ├ťbergabe oder Abnahme der Leistung. Dies gilt auch f├╝r die Rechte des Auftraggebers auf Schadensersatz oder Schadensersatz statt der Leistung, auch wegen s├Ąmtlicher Sch├Ąden an anderen Rechtsg├╝tern des Auftraggebers, die durch den Mangel entstanden sind, es sei denn, es handelt sich um Sch├Ąden an Leben, K├Ârper oder Gesundheit des Auftraggebers oder die medienbude hat den Mangel aufgrund Vorsatzes oder grober Fahrl├Ąssigkeit zu vertreten.

┬žÔÇë18ÔÇéVertragsunterlagen, Pfandrecht

(1)ÔÇéAn Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen, Skizzen, Entw├╝rfen, Fotografien, Grafiken, Gestaltungen und sonstigen Unterlagen beh├Ąlt sich die medienbude s├Ąmtliche Eigentums- und Urheberrechte vor. Sie sind nicht Gegenstand des Vertrages, der Auftraggeber kann sie nicht herausverlangen.

(2)ÔÇéF├╝r die Anspr├╝che der medienbude gegen den Auftraggeber aus diesem Vertrag stellt der Auftraggeber ein vertragliches Pfandrecht an den von dem Auftraggeber an die medienbude zur Bearbeitung gegebenen Gegenst├Ąnden und Rechten wie insbesondere an Software, Texten, Bildern und sonstigen urheber- und immaterialg├╝terrechtlich gesch├╝tzten Gegenst├Ąnden und Rechten. Dieses vertragliche Pfandrecht sichert auch sonstige Forderungen der medienbude gegen den Auftraggeber, die nicht direkt aus dem Auftrag stammen, ab.

(3)ÔÇéDer Auftraggeber ist verpflichtet, der medienbude seine jeweils aktuelle Anschrift zu ├╝bermitteln, soweit und solange das Pfandrecht besteht. Ansonsten kann der Auftraggeber keine Rechte daraus herleiten, wenn die medienbude die Sache oder das Recht f├╝r den Fall des ÔÇô berechtigten ÔÇô Pfandverkaufes ver├Ąu├čert und die Pfandverkaufsandrohung nur an die letzte, der medienbude bekannte Anschrift, gesendet hat, sofern eine neue Anschrift f├╝r die medienbude nicht durch Einwohnermeldeauskunft ohne weiteres ermittelbar war.

┬žÔÇë19 Datenschutz

(1) Für den Vertrag werden gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO Vertragsdaten erhoben (z.B. Name, Anschrift und Mail-Adresse, ggf. in Anspruch genommene Leistungen und alle anderen elektronisch oder zur Speicherung übermittelten Daten, die für die Durchführung des Vertrages erforderlich sind), soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Vertrages erforderlich sind.

(2) Die Vertragsdaten werden an Dritte nur weitergegeben, soweit es (nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) f├╝r die Erf├╝llung des Vertrages erforderlich ist, dies dem ├╝berwiegenden Interesse an einer effektiven Leistung (gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) entspricht oder eine Einwilligung (nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder sonstige gesetzliche Erlaubnis vorliegt. Die Daten werden nicht in ein Land au├čerhalb der EU weitergegeben, soweit daf├╝r nicht von der EU-Kommission ein vergleichbarer Datenschutz wie in der EU festgestellt ist, eine Einwilligung hierzu vorliegt oder mit dem dritten Anbieter die Standardvertragsklauseln vereinbart wurden.

(3) Betroffene haben jederzeit das Recht:

    • eine erteilte Einwilligung gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO zu widerrufen. Dann darf die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, nicht mehr vorgenommen werden, der Widerruf ber├╝hrt jedoch die Rechtm├Ą├čigkeit der bis dahin vorgenommenen Datenverarbeitung nicht;
    • eine Auskunft gem. Art. 15 DSGVO ├╝ber die verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen, dazu z├Ąhlt eine Auskunft ├╝ber die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empf├Ąngern, denen die Daten ├╝bermittelt wurden oder werden, die voraussichtliche Speicherdauer, die Herkunft der Daten, sofern diese nicht hier erhoben wurden, sowie ├╝ber eine automatisierten Entscheidungsfindung einschlie├člich Profiling und die bestehenden Rechte, ├╝ber die hier aufgekl├Ąrt wird;
    • verlangen, dass unverz├╝glich gem. Art. 16 DSGVO unrichtige oder unvollst├Ąndige personenbezogene Daten berichtigt werden, insbesondere, wenn der Verarbeitungszweck erloschen ist, eine erforderliche Einwilligung widerrufen wurde und keine andere Rechtsgrundlage vorliegt oder die Datenverarbeitung unrechtm├Ą├čig ist;
    • verlangen, dass gem. Art. 17 DSGVO die gespeicherten personenbezogenen Daten gel├Âscht werden, soweit die Verarbeitung nicht in Aus├╝bung des Rechts auf freie Meinungs├Ąu├čerung, zur Erf├╝llung eines Vertrages, aus Gr├╝nden des ├Âffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung oder Verteidigung von Rechtsanspr├╝chen erforderlich ist;
    • verlangen, dass gem. Art. 18 DSGVO die Verarbeitung der personenbezogenen Daten eingeschr├Ąnkt wird, soweit die Richtigkeit der Daten bestritten wird oder die Verarbeitung unrechtm├Ą├čig ist und eine L├Âschung abgelehnt wird und die Daten nicht mehr ben├Âtigt werden, der Betroffene sie aber zur Geltendmachung, Aus├╝bung oder Verteidigung von Rechtsanspr├╝chen ben├Âtigt oder gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat;
    • verlangen, dass die bereitgestellten Daten in einem strukturierten, g├Ąngigen und maschinenlesebaren Format herausgegeben oder an einen anderen Verantwortlichen ├╝bermittelt werden;
    • sich bei der zust├Ąndigen Aufsichtsbeh├Ârde gem. Art. 77 DSGVO zu beschweren, sofern die Verarbeitung der personenbezogenen Daten nicht rechtm├Ą├čig ist, zust├Ąndig ist in der Regel die Aufsichtsbeh├Ârde des gew├Âhnlichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes des Betroffenen oder des Sitzes unseres Unternehmens.
    • zu widersprechen, sofern die personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, wenn daf├╝r Gr├╝nde bestehen, die sich aus der besonderen Situation des Betroffenen ergeben

(4) Die Daten bleiben grunds├Ątzlich nur so lange gespeichert, wie es der Zweck der jeweiligen Datenverarbeitung erfordert. Eine weitergehende Speicherung kommt vor allem in Betracht, wenn dies zur Rechtsverfolgung oder aus berechtigten Interessen noch erforderlich ist oder eine gesetzliche Pflicht besteht, die Daten noch aufzubewahren (z.B. steuerliche Aufbewahrungsfristen, Verj├Ąhrungsfrist).

┬ž 20 Gerichtsstand, Erf├╝llungsort, Streitschlichtung

(1)ÔÇéSofern sich aus der Auftragsbest├Ątigung oder dem Vertrag nicht etwas anderes ergibt, ist der Gesch├Ąftssitz der medienbude Erf├╝llungsort.

(2) Bei Streitigkeiten aus der Gesch├Ąftsbeziehung zwischen Agentur und Auftraggeber, sind die Parteien verpflichtet, eine g├╝tliche L├Âsung anzustreben. Kommt eine Einigung nicht zustande, verpflichten sie sich, vor der Inanspruchnahme des Rechtsweges, ihre Differenzen in einer Mediation zu schlichten. Unber├╝hrt bleibt die M├Âglichkeit eines Eilverfahrens im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes. Keine Streitigkeit ist die schlichte Nichtzahlung der Verg├╝tung ohne Begr├╝ndung.

Stand: 07/2023